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Punkthafte Daten können beispielsweise Messergebnisse sein, die stichprobenartig im Raum
aufgenommen wurden. In diesem Format lassen sich Messpunkte aller Art speichern:
Klimastationsdaten, Höhendaten, Bohrdaten etc. Punktdaten werden häufig mit
geostatistischen Analysemethoden ausgewertet. Üblicherweise sind diese Stichproben
unregelmäßig im Raum verteilt. Durch geostatistische Methoden können dann die fehlenden
Werte für eine geschlossene räumliche Verteilung im Rasterformat interpoliert werden.
Bei manchen GIS wie auch GRASS stellen sie zusätzlich zu den Vektorpunkten ein eigenes
Format dar, bei anderen sind sie mit den Vektorpunkten identisch. In GRASS werden Punkte als
Sites (entsprechend: "`Sites-Format"') bezeichnet. Diese
Sites sind direkt in das Vektorformat als Vektorpunkte bzw. vom Vektorformat in
das "`Sites-Format"' konvertierbar. Eine Reihe von geostatistischen Modulen in GRASS
basieren auf diesem Punktformat.
Markus Neteler
2005-04-14