Geographische Informationssysteme halten immer stärker Einzug in öffentlichen Institutionen und Pla"-nungsbüros. Neben der bisher üblichen linien- und flächenorientierten Arbeitsweise, die mehr einen Datenbank- und Verwaltungscharakter hatte, werden heutzutage mehr und mehr die hybriden Eigenschaften der Geographischen Informationssysteme (GIS) ausgeschöpft. Damit ist die parallele Verarbeitung und Verknüpfung von Punkt-, Linien- und Flächenstrukturen - im GIS entsprechend von Punkt-, Vektor- und Rasterdaten - gemeint. Diese Daten lassen sich nicht nur speichern, sondern es können vor allem durch Datenaggregierung, -analyse und -synthese neue Daten und Ergebnisse berechnet werden. Im Bereich der Simulationsrechnung erlauben ins GIS integrierte und extern gekoppelte Modelle weitergehende Prognosen und Abschätzungen.