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Planung und Aufbau einer Datenstruktur

Größte Sorgfalt sollte bei der Einrichtung des Projektgebietes (der location) aufgewendet werden. Die Struktur wird von den vorhandenen Daten bestimmt, die sehr häufig in analoger Form, also als gedruckte Karten, vorliegen.

Der folgende Abschnitt zeigt zwei Varianten auf, wie sich Ausdehnung und Auflösung in einer location berechnen lassen. Es handelt sich hierbei um Beispiele, die anhand einer gescannten Karte besprochen werden und auf beliebige Rasterdaten (z.B. Karte der Grundwasser-Flurabstände etc.) übertragbar sind. Es besteht aber noch ein dritter, auflösungsunabhängiger Weg, der vor allem zum Ausgleich von Scanfehlern sinnvoll ist. In diesem Fall überlässt man GRASS die Umrechnung der GRID RESOLUTION. Dieser Weg wird in Abschnitt 6.6 ("`Vereinfachte Kartenimportierung"') erläutert.

Doch zunächst geht es um eine Vorgehensweise , die auf genaue Koordi"-na"-ten- und Auflösungswerte und unverändertes Datenmaterial abzielt.

Generell soll auf den Zusammenhang zwischen geometrischer Kartenstrecke, Maßstab und geographischer Ausdehnung verwiesen werden. Dieser allgemein kartographische Zusammenhang gilt auch bei der Übertragung einer analogen Karte in eine digitale Karte. Da hierzu üblicherweise Scanner eingesetzt werden (zumindest zur Herstellung einer Vorlage für die Vektorisierung im GIS), sind die genannten Begriffe von großer Bedeutung. Selbstverständlich muss das Urheberrecht bei dem Scannen von Karten beachtet werden.

Bei der Nutzung digitaler Daten, die nicht nur (z.B. von amtlicher Stelle) gescannt, sondern bereits auch geocodiert sind (bzw. volldigital hergestellt wurden), vereinfacht sich die Datenstruktur und der Import erheblich. Die Datenstruktur sich ergibt hier direkt aus der Vorgabe der digitalen Karte in geographischen Grenzen und Auflösung.



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Markus Neteler 2005-04-14