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Rasterdatenverarbeitung

Die Bearbeitung von Rasterdaten umfasst eine Unmenge an Möglichkeiten, es können alle wesentlichen algebraischen Funktionen und auch logischen Bedingungen bei Rasterdaten wie digitalen Karten, Satelliten- und gescannten Luftbildern, topographischen Karten, berechneten Flächen usw. angewendet werden. Da die Informationen punktweise neben- und untereinander angeordnet sind, ist einerseits die einzelflächenorientierte (rasterzellen-/pixelorientiert) und andererseits die matrixorientierte (rechteckiger Pixelverbund) Verarbeitung anwendbar. Vornehmlich werden in Geographischen Informationssystemen thematische Karten auf diese Weise aus vorhandenem Material abgeleitet.

Ein weiterer Vorteil der rasterweisen Datenverarbeitung liegt in der Analyse von Nachbarschaftsoperationen einzelner Punkte. Die Punkte können sich über Berechnungen gegenseitig beeinflussen, so dass sich beispielsweise Transportmodelle (Erosion, Wasserbewegung etc.) aufbauen lassen.

Bitte beachten Sie bei der Darstellung von Daten: Eine Rasterzelle hat zwei Koordinaten (x, y für den Zellenmittelpunkt) und einen Wert (z). Dieser kann, muss aber nicht in einer graphischen Darstellung einem fixen Farbwert entsprechen. Sie können Farbzuweisungen durch Farbtabellen (colortables) vornehmen.



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Markus Neteler 2005-04-14