Noch einmal sei der Hinweis gegeben, dass zwei Fälle zu unterscheiden sind:
1. Wenn die location samt Auflösung definiert ist und die Karte hineinpassen muss, richtet sich die Scanauflösung nach der gewünschten Auflösung (GRID RESOLU"-TION). Ein Berechnungsbeispiel ist im Abschnitt 5 zu finden.
2. Können sich die Parameter der location, insbesondere die
Auflösung dagegen nach der gescannten Karte richten, sollte sie so angelegt sein, dass das
Bild unverändert importiert werden kann. Vergleiche dazu Abschnitt 5.2.
GRASS unterstützt verschiedene
Rasterformate. Es gibt
beispielsweise eine Importmöglichkeit für Daten im TIFF-Format
oder im PNG-Format. Eine
Konvertierung von nicht unterstützten Bildformaten
beispielsweise in das PNG-Format ist problemlos mit dem Programm $ xv
möglich (dort einfach als neue Datei im PNG-Format abspeichern, der Knopf "`Save
at normal size"' in diesem Speicherfenster muss aktiviert sein), das auf jedem UNIX-System
vorhanden sein sollte. Ansonsten kann eine Konvertierung auch mit den netpbm-tools
durchgeführt werden. Eine Übersicht der unterstützten Formate ist in
Tabelle 6.1 angegeben. Erkennbar ist, dass nur über den ASCII-Import bzw.
ARC-GRID negative Zellenwerte (DGMs etc.) im- und exportiert werden
können. Fließkommadaten können ebenfalls nur mit diesen Formaten
importiert (und exportiert) werden. Die Bildformate sind dagegen den "`echten"' Bildern
bzw. Daten ohne negative Werte und Kommazahlen vorbehalten.