In diesem Anschnitt wird nun die "`Entzerrung"' einer gescannten Karte auf eine topographische Referenz erläutert, Sie sollten jedoch vorher zum besseren Verständnis Abschnitt 5.3 gelesen haben.
Als Dateiformat wird wie üblich das TIFF-Format oder
PNG verwendet, die Zahl der Reihen und Spalten (rows,
columns) kann entweder im Scanprogramm oder beispielsweise mit $ xv festgestellt
werden. Das Programm $ xv zeigt die Zeilen- und Spaltenanzahl des
Rasterbildes mit dem Menüpunkt "`Windows"' "`Image Info"' an.
Starten Sie GRASS mit Ihrer entsprechend den gescannten Kartenmaßen angelegten
xy-location, in die die Rohkarte importiert wurde. Die gescannte Karte soll nun
durch eine sogenannte Affin-Trans"-formation
(mit dem Modul i.rectify) in die
ebenfalls vorher angelegte
Gauß-Krüger-location gebracht werden (vgl.
Abb. 13). Zur Erläuterung: Die Affin-Transformation führt
Drehungen, Streckungen (bzw. Stauchungen) durch und eignet sich für Rasterkarten, bei
denen die innere Orientierung erhalten bleiben soll.