Als Metainformationen werden Informationen über Datenqualität, -beschaffenheit, -genauigkeit, Hersteller usw. bezeichnet. Für die GIS-Arbeit ist eine Datendokumentation von höchster Bedeutung, um immer den Zustand eines Datensatzes beurteilen zu können. Das ist speziell bei Projekten, die sich über einen längeren Zeitraum erstrecken, die von mehreren Personen durchgeführt werden oder bei der Weitergabe digitaler Daten relevant. GRASS bietet als Möglichkeit der Dokumentation an, eine "`History-Datei"' mitzuführen. Bei der automatischen Erzeugung neuer Karten durch Berechnungen mit GRASS-Modulen wird der zugrundeliegende Rechenschritt gleich automatisch in dieser Beschreibungsdatei eingetragen. Es kann jedoch wichtig sein, Zusatzinformationen abzuspeichern.
Die "`History-Datei"' können Sie bearbeiten, indem Sie
$ r.support aufrufen. Nach Angabe des Kartennamens geht es bis
zur Frage: "`Edit the history file for [karte]?"' mit der "`return"'-Taste weiter. Hier
ist dann mit "`yes"' zu antworten. Nun erscheint eine Eingabemaske für Metainformationen.
Sie sollten speziell die Felder "`Data source"' und "`Data Description"' aktualisieren.
Die Datenbeschreibung kann auf der nächsten Seite fortgesetzt werden ("`ESC"'-"`RETURN"').
Bei in GRASS berechneten Karten sind hier teilweise schon Parameter, die der Berechnung
zugrunde lagen, gespeichert. Mit "`ESC"'-"`RETURN"' wird auch diese zweite Eingabemaske
verlassen. Weitere Fragen können mit "`return"' übergangen werden.
Möchten Sie die Metainformationen zu einer Rasterkarte abfragen, benutzen Sie
Es erfolgt damit die Ausgabe der Datenbeschreibung.