Mit Vektorlinien lassen sich linienhafte Objekte (Wege, Flüsse etc.) beschreiben. Vektorflächen stellen flächenhafte Informationen dar (beispielsweise Ackerparzellen oder Wasserflächen). Vektorlinien bzw. die Grenzlinien um Flächen sind üblicherweise aus Linienzügen aufgebaut. Sie haben zwischen den Linienenden Stützpunkte, die auch als "`vertices"' (Singular: "`vertex"') bezeichnet werden (vgl. Abb. 18). Die Linienenden sind die sogenannten "`Knoten"' ("`nodes"'). Vektorlinien und -flächen bekommen eine Attributnummer ("`category number"') und ein Textattribut ("`category label"'). Diese Attribute werden bei Vektorlinien direkt verknüpft, bei Vektorflächen ist dagegen ein zusätzlicher "`Labelpunkt"' innerhalb der Vektorfläche zu digitalisieren, der die Attributinformation trägt. GRASS kann intern ein Attribut pro Vektor verwalten, bei Anschluss einer externen Datenbank können es dann beliebig viele Attribute werden.