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Variante 1: IDW-Methode

Vor der Umwandlung der Vektorhöhenlinien in Rasterhöhenlinien ist die gewünschte Rasterauflösung vorher mit $ g.region, Menüpunkt 1 (GRID RESOLUTION), einzustellen. Dann folgt die Umwandlung in das Rasterformat mit:

$ v.to.rast

Anschließend sollte wie üblich $ r.support auf die neue Rasterkarte angewendet werden ("`Edit header"': no, "`update stats..."': yes, weitere Fragen: "`return"'). Die Rasterdatei enthält nun die gerasterten Linien ohne Zwischenwerte. Um eine geschlossene Oberfläche zu erzeugen, müssen also eben diese Zwischenwerte interpoliert werden. Dazu dient das Modul:

$ r.surf.contour

Als erste Angabe wird die gerasterte Liniendatei angegeben, anschließend ein Name für das zu berechnende Höhenmodell. Nach einiger Zeit liegt das vollständige Rastermodell vor. Hinweis: Punkthöhen sollten sich nur in Form von Bergspitzen oder Tiefpunkten bei Senken in der Karte vorhanden sein, also innerhalb einer geschlossenen Höhenlinie. Punkte zwischen Höhenlinien können Probleme verursachen.



Markus Neteler 2005-04-14