Um punkthafte Daten manuell mit jeweiligem Attribut zu digitalisieren, können Sie das
Modul $ v.digit
benutzen. Es entsteht eine Vektorkarte mit Punktinformationen, die später mit
$ v.to.sites in das "`Sitesformat"' überführt wird. Geben Sie zu Beginn der
Digitalisierung in v.digit einen neuen Dateinamen an und korrigieren Sie im nachfolgenden
Startformular den Wert für "`map scale"' vom Verhältnis 1:0 auf den entsprechenden
Kartenmaßstab. Da im Allgemeinen von einer Karte digitalisiert wird, kann eine Vektor-
oder Rasterkarte in den Hintergrund gelegt werden ("`C"' - Customize, "`O"' - Vektorkarte
hinterlegen bzw. "`B"' - Rasterkarte hinterlegen).
Mit "`t"' wird der Vektortyp auf "`site"' verändert, mit "`D"' das Digitalisieren einzelner Punkte (Sites) begonnen. Im zweiten Schritt werden mit "`L"' die Label vergeben, also beispielsweise beim Digitalisieren von Messstationen die Niederschlagshöhen an jeder Station. Dazu wird ein Wert als "`Category"' angegeben und die zugehörige Station angeklickt. Die Sites-Kreuze wechseln nach dem Labeln ihre Farbe.
Die digitalisierten Sites sind, wie bereits angemerkt, allerdings noch als Vektorpunkte gespeichert. Sie müssen nun in "`echte"' Sites konvertiert werden. Dazu eignet sich das Modul:
Es wird mit der erstellten Vektordatei aufgerufen:
$ v.to.sites input=vektordatei output=sitesdatei
Dieser Weg der Punktdigitalisierung ist eher selten, häufiger werden Punktdaten aus Dateien importiert.